5 verschiedene Shopsysteme im Vergleich – Es geht auch günstig!

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Ein eigener Onlineshop ist zu teuer? Es geht auch günstiger!

Der E-Commerce in Deutschland wächst kontinuierlich an und eröffnet damit viele neue Absatzmöglichkeiten. Ob Start-up oder Großkonzern, die meisten Händler nutzen inzwischen einen Onlineshop als Verkaufsplattform, um ihre internetaffine Kundschaft zu erreichen. Das Schöne daran ist: Jeder kann heute einen Onlineshop erstellen und Produkte verkaufen. Entscheidend ist, wie spezifisch die Anforderungen an den eigenen Shop sind und wie viel Zeit und Geld man dafür investieren möchte.

Baukasten versus Shop-Software   

Das Programmieren eines eigenen Webshops hat zwar ungeheure Vorteile, kann aber auch sehr teuer werden. Wer das nicht unbedingt braucht und eine günstigere Alternative sucht, setzt auf diverse Anbieter von fertigen Shopsystemen, wie z.B. Shopware, WooCommerce oder Shopify. Die vorgestellten Shopsysteme basieren entweder auf Homepage Baukästen oder auf einer professionellen Shop-Software, die sich erweitern und anpassen lässt. Die Auswahl des richtigen Shopsystems hängt dabei von mehreren Faktoren ab:

  • dem Einsatzbereich (B2C oder B2B?)
  • der Größenordnung des Shops (Anzahl Produkte, Kategorien etc.)
  • den technischen Anforderungen (wie flexibel und individualisierbar muss der Shop sein?)
  • und natürlich dem verfügbaren Budget

Die beliebtesten Shopsysteme im E-Commerce 

Shopware: Ein in Deutschland entwickeltes Shopsystem, welches besonders bei mittelständischen Unternehmen beliebt ist. Shopware ist als kostenlose, quelloffene Community Edition erhältlich (für kleine Projekte am Anfang optimal), bietet aber auch kommerzielle Lizenzen an, wenn die Anforderungen größer werden. Durch seinen modularen Aufbau und eine extrem hohe Plugin-Auswahl lässt sich das Shopsystem nahezu beliebig erweitern oder mit wichtigen Schnittstellen verbinden (z.B. der WaWi). Da die Installation und Einrichtung der Software etwas anspruchsvoller ist, sollte man dies im Zweifel einer professionellen Agentur oder einem Shopware-Partner überlassen.

Magento: Eine gute Alternative zu Shopware, wenngleich auch amerikanischen Ursprungs, ist das Shopsystem Magento. Hier sollte man allerdings auf die rechtlichen Bestimmungen achten, da das System grundsätzlich eher für den englischsprachigen Markt konzipiert ist. Magento ist sehr flexibel, aber auch unglaublich komplex. Es bietet vermutlich die meisten Erweiterungen an, die man bei einem Shopsystem findet, und ist nur für fortgeschrittene Händler geeignet. Wer auf seinen Geldbeutel achten muss, sollte auf die kostenlose Open Source Edition der Software zurückgreifen, da die Setup- und Lizenzkosten der fortgeschrittenen Editionen sehr kostenintensiv ausfallen.

OXID eShop: Die ideale Shop-Lösung für kleine wie große Unternehmen. OXID eShop stammt von einem deutschen Entwicklerteam aus Freiburg und wurde 2008 auch als offizielle Open Source Software zur Verfügung gestellt. Das Shopsystem ähnelt Shopware sehr stark und überzeugt mit einer hervorragenden Skalierbarkeit, Modularität und hohen Qualitätsstandards. Die Schwachstellen der Software: wenig Auswahl an Templates und ein recht komplexes Backend, was die Bedienung des Shopsystems erschweren kann.

Shopify: Eine professionelle E-Commerce-Software für kleinere Händler und Onlineshops. Da es sich hierbei um ein abgeschlossenes System handelt und keine Open-Source-Lizenzen angeboten werden, lässt sich die Software nur sehr begrenzt verändern (z.B. in Bezug auf Backend oder Datenverarbeitung). Auch die Anbindung von ERPs kann problematisch werden. Die Stärken der Software liegen im Design, einer vergleichsweise günstigen Einrichtung (drei- bis vierstellig) und einer einfachen Produkt- und Contentpflege, was sie besonders bei Anfängern beliebt macht.

WooCommerce: Ein Baukasten-System, welches auf dem CMS WordPress basiert. WooCommerce kann als kostenloses Plugin über die eigene WordPress-Homepage installiert und eingerichtet werden. Es richtet sich an kleine Händler und Einsteiger (idealerweise solche, die bereits fundierte WordPress-Kenntnisse haben) und bietet alle nötigen Basis-Funktionen für einen Onlineshop. Für komplexe Projekte ist WooCommerce allerdings ungeeignet, da es relativ wenig Spielraum für Erweiterungen und Individualisierungen bietet.

Wann lohnt es sich, in eine Eigenlösung zu investieren?

Die Entwicklung eines Shops ist in der Regel teurer als ein Baukasten oder eine fertige Software, kann sich aber durchaus lohnen. Die größten Vorteile einer eigenen Shop-Software sind:

  • die Individualität des Shops, seines Designs und seiner Funktionen
  • eine erweiterbare Software und Systemarchitektur, um auch für zukünftige Anpassungen gewappnet zu sein
  • die Unabhängigkeit von Änderungen der Anbieter hinsichtlich Preisen, Funktionen und neuer Versionen

Sagen wir es so: Je komplexer, umfangreicher und spezieller ein Onlineshop sein soll, desto eher sollten Sie auf eine individuelle Shop-Entwicklung zurückgreifen. Denn auch das beste Shopsystem hat seine Grenzen und kann nur das leisten, was der jeweilige Anbieter zur Verfügung stellt. Grundsätzlich gilt: Sparen Sie nicht am falschen Ende, sonst kaufen Sie möglicherweise doppelt und dreifach. Eine ausführliche Beratung zu diesem Thema ist sehr zu empfehlen, um herauszufinden, welche Lösung langfristig am sinnvollsten ist.

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