BAFA FÖRDERUNG

Förderung unternehmerischen Know-hows

Chancen einer Digitalisierungsstrategie erkennen und dafür BAFA-Förderprogramme nutzen

Soloselbstständige und kleine Unternehmer stehen beim Thema Digitalisierung und IT vor ganz besonderen Herausforderungen. Welche IT-Programme sind für meinen speziellen Fall sinnvoll und erschwinglich? Welche Geschäftsbereiche soll ich mit IT abdecken? Was muss ich an meinem Verhalten und täglichen Vorgehen ändern, damit ich sie dann auch sinnvoll einsetze?

Unternehmer, die als Soloselbstständiger operieren oder einen kleinen Betrieb führen, können Sie meist nur beschränkt auf unternehmenseigenes Expertenwissen zugreifen. Die Antworten obliegen in der Regel Ihnen selbst. Das kostet Zeit, erfordert die Einarbeitung in komplexe, oft auch noch kontrovers bewertete Softwareprogramme sowie der geeigneten Hardware.

Warum also nicht auf externe Unterstützung setzen. Von einer professionellen Beratung können Sie nur profitieren. Partizipieren Sie an den Erfahrungen und dem Know-how von Experten unserer Unternehmensberatung, um Ihre eigenen Entscheidungen zu beschleunigen und abzusichern. Denn gerade in diesem sensiblen Bereich ist s nicht empfehlenswert, zu experimentieren. Das kostet Zeit und – meist noch viel wichtiger – Geld für die Beratungshonorare. Um diese Kosten zu minimieren, bietet sich das Förderprogramm der BAFA an.

Die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) unterstützt diese Beratungsleistungen für Freiberufler, Soloselbstständige und KMU aus Industrie, Handel und Dienstleistung im Rahmen des Programms „Förderung unternehmerischen Know-hows“. Das Förderprogramm wird durch das ESF (Europäischer Sozialfonds) der Europäischen Union kofinanziert. Es gewährt Zuschüsse zwischen 50 % und 90 % der förderfähigen Beratungskosten. Gefördert werden drei Unternehmensgruppen:

Jungunternehmen, die bereits gegründet sind, aber noch nicht länger als 2 Jahre am Markt operieren und Unterstützung in den Bereichen in Bereichen wie Wirtschaftlichkeit, Marketing, Prozessoptimierung, Digitalisierung, Kundenbeziehungen etc. benötigen.

Außerdem werden Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gefördert.

Zudem sogenannte Bestandsunternehmen, womit alle Betriebe ab dem 3. Jahr ihrer Gründung beschrieben werden.

Die BAFA fördert „Allgemeine Beratungen“ zu Themenbereichen wie Wirtschaftlichkeit, Unternehmensorganisation, Finanzen, Personal oder Digitalisierung etc. Außerdem werden spezielle Beratungen zum Ausgleich struktureller Ungleichheiten unterstützt.

Wie hoch ist die Förderung durch die BAFA?

Bestimmend für die Förderhöhe, die ein Unternehmen erwarten kann, sind der Standort und die aktuelle Geschäftssituation. Grundsätzlich können folgende BAFA-Angaben zugrunde gelegt werden:

Jungunternehmen: Bemessungsgrundlage 4.000,00 €, davon Zuschuss aBL 50 %, nBL 80 % max. Zuschuss pro Beratungspaket (2.000,00 -3.200,00 €)

Bestandsunternehmen: Bemessungsgrundlage 3.000,00 €, davon Zuschuss aBL 50 %, nBL 80 % max. Zuschuss pro Beratungspaket (1.500,00 – 2.400,00 €)

Unternehmen in Schwierigkeiten: Bemessungsgrundlage 3.000,00 €, 90 % Zuschuss pro Beratungspaket (2.700,00 €)

Genaue Details zu den Zuschüssen können Sie der Website des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter BAFA Unternehmensberatung entnehmen.

Ein Beratungspaket besteht aus maximal 5 Beratungstagen, die für den Abruf der bewilligten Fördermittel dokumentiert und berechnet sein müssen.

Was bei Antragstellung unbedingt zu beachten ist

Um die Förderung zu beantragen, müssen Formalitäten beachtet werden, ohne die eine Bewilligung aussichtslos ist.

Als Jungunternehmer oder Unternehmen, welches sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befindet, ist für die Antragstellung vorab das kostenfreie Gespräch mit einem regionalen Ansprechpartner obligatorisch. Innerhalb von 3 Monaten muss der Fürderantrag dann über die Online-Antragsplattform der BAFA gestellt werden.

Nach Prüfung der formalen Fördervoraussetzungen durch die Leitstelle erhalten Sie eine Eingangsbestätigung und kurzfristig eine schriftliche und unverbindliche „Inaussichtstellung“ der Förderung. Erst dann kann die Beratungsleistung beginnen. Der Start ist der Vertragsabschluss mit einem zertifizierten Unternehmensberater. Im Beratervertrag wird auch das Honorar schriftlich fixiert.

Wir sind als Unternehmensberatung bei der BAFA registriert

Unsere Leistungen können dementsprechend anhand unserer BAFA-ID abgerechnet werden.

Als Beratungsunternehmen haben wir uns auf die Kernbereiche Softwarelösungen und Digitalisierung in Unternehmen spezialisiert.

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Wie erfolgt die Entscheidung über die Förderung des Beraterhonorars?

Vom Moment der Inaussichtstellung mit der Information, dass Sie mit der Beratung beginnen dürfen, muss diese Leistung im Verlauf von 6 Monaten abgeschlossen sein. Das antragstellende Unternehmen muss die Beratungskosten vorfinanzieren. Nach Abschluss der Beratung reicht der Antragsteller online den vollständigen Verwendungsnachweis ein. Dazu gehören:

  • Vorgangsnummer
  • Verwendungsformular (vom Antragsteller unterschrieben)

  • Formular EU-KMU- und De-minimis-Erklärung (vom Antragsteller unterschrieben)

  • Bestätigungsschreiben der IHK bzw. HWK über Durchführung des Informationsgespräches (optional bei Bestandsunternehmen)

  • Beratungsbericht des Beratungsunternehmens

  • Rechnung des Beratungsunternehmens

  • Zahlungsnachweis über die o. g. Rechnung (Kontoauszug oder ggf. entsprechende Bankbestätigung)

  • Abschlussbericht des Beraters

Außerdem sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Der Antragsteller (Existenzgründer, Unternehmer) entspricht der KMU Definition dieser Richtlinie

  • Der Antragsteller kann eine BAFA-zertifizierte Unternehmensberatung seiner Wahl beauftragen

  • Die Beratung wurde nicht durch andere Programme gefördert

Unser Vorgehen bei der BAFA-Beratung

Wir sind als Unternehmensberatung bei der BAFA registriert. Unsere Leistungen können dementsprechend anhand unserer BAFA-ID abgerechnet werden. Gleichzeitig dient die Zertifizierung, auch „Listung“ genannt, als Beleg für die Kompetenz unseres Unternehmens und die Qualität unserer Dienstleistungen. Das gibt Ihnen als Kunde die Sicherheit, einen erfahrenen Partner als Unternehmensberatung an Ihrer Seite zu haben.

Als Beratungsunternehmen haben wir uns auf die Kernbereiche Softwarelösungen und Digitalisierung in Unternehmen spezialisiert. Dazu gehören eine Reihe von angrenzenden Themenbereichen wie beispielsweise IT-Struktur, Hardwareauswahl, IT-Sicherheit, aber auch die Anpassung der Unternehmensstruktur und Prozessoptimierung im Rahmen einer zunehmenden Digitalisierung, softwaregestützte Auftragssteuerung und Kundenbeziehungen, u. v. m.

1. Im Vorfeld der Antragstellung führen wir ein kostenloses Vorgespräch, um auszuloten, ob und zu welchem Thema wir zusammenarbeiten möchten. Daraus resultiert ein Angebot mit Leistungsbeschreibung und Preis

2. Vertragsabschluss und damit das Go für die Stellung des Förderantrages

3. Auftragsdurchführung mit Darstellung der Vorgehensweise, Teamzusammenstellung, ständiger IST-Soll-Abgleich, um Fortschritte zu verfolgen, Qualitätssicherungsmaßnahmen, Lösungsansätze im Rahmen des vereinbarten Aufwandes

4. Abschließende Präsentation der Ergebnisse, wir erstellen Nachweis und Dokumentation der durchgeführten Leistungen, damit Sie die Antragstellung für das Förderprogramm abschließen können

Dieses Förderprogramm bietet Einzel- und Kleinunternehmen sowie Freiberuflern Perspektiven, die Chancen der Digitalisierung auszuschöpfen und ihre Marktposition zu langfristig zu verbessern. Wenn Sie weitere Fragen zum Förderprogramm oder und unseren Dienstleistungen, Themen und unserem Vorgehen haben, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

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Ob Startup, KMU oder Konzern, unsere Dienstleistungen richten sich an jedes Unternehmen. Wir bieten Ihnen nicht nur eine profunde Softwareberatung, sondern unterstützen Sie auf Wunsch auch bei Ihren Projekten – von der Anforderungsanalyse bis hin zur Projektumsetzung.

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