KI im Maschinen- und Anlagenbau
Technische Anfragen, viele Varianten, Kalkulation mit Erfahrungswerten: Im Maschinen- und Anlagenbau hängt das Angebot oft an wenigen Köpfen. KI kann Anfragen aufbereiten, Varianten vorschlagen und Wissen auffindbar machen – Preis und Machbarkeit entscheiden weiterhin Ihre Fachleute.
Warum Angebote im Anlagenbau so lange dauern
Eine Anfrage im Maschinen- und Anlagenbau ist selten ein Katalogartikel. Sie kommt als Lastenheft, als Zeichnung, als E-Mail mit ein paar Eckdaten oder als Anruf beim Außendienst. Bevor ein Angebot entsteht, muss jemand die Anforderungen herauslesen, die passende Ausführung finden, Optionen prüfen, Vorgängerprojekte suchen und die Kalkulation aufbauen. Das Wissen dafür steckt häufig bei wenigen erfahrenen Mitarbeitern in Vertrieb, Konstruktion und Arbeitsvorbereitung.
Genau hier kann KI entlasten – nicht als Ersatz für diese Fachleute, sondern als Vorarbeit. Sie liest Anfragen und Unterlagen aus, ordnet Anforderungen vorhandenen Varianten zu, findet ähnliche frühere Angebote und bereitet einen Entwurf vor. Verbindliche Preise kommen aus Ihrem ERP und Ihren Kalkulationsregeln, die technische Machbarkeit prüfen Ihre Konstrukteure.
Wir kommen aus der Softwareentwicklung für Angebots- und Bestellprozesse: Mit der CS Order Suite entwickelt unsere GmbH eigene Software mit ERP-Anbindung. Wir wissen deshalb, wie Artikel-, Varianten- und Preisdaten zusammenhängen. Ob KI, regelbasierte Variantenlogik oder zunächst saubere Stammdaten der richtige nächste Schritt ist, sagen wir Ihnen offen.

Christian Stockerl
Geschäftsführer der CS Management & IT-Beratung GmbH in Deggendorf. Seit 2015 in der Webentwicklung, seit 2022 mit eigener GmbH. Sie sprechen direkt mit mir – am Telefon, per Videocall oder bei uns im Büro.
Was sich in Vertrieb und Technik ändert
Weniger Suchen und Abschreiben, mehr Zeit für die Fragen, bei denen es wirklich Erfahrung braucht.
Schneller zum ersten Angebot
Wenn Anforderungen bereits strukturiert vorliegen und ähnliche Projekte gefunden sind, bleibt vor allem das fachliche Prüfen.
Wissen hängt nicht an einzelnen Köpfen
Erfahrungen aus früheren Angeboten, Projekten und Rückfragen werden auffindbar – auch für neue Kollegen.
Einheitliche Angebote
Aufbau, Texte und technische Angaben folgen Ihren Vorgaben, egal wer das Angebot erstellt.
Verlässliche Kalkulation
Preise und Zuschläge kommen aus Ihrem ERP und Ihren Kalkulationsregeln – nicht aus einer Schätzung der KI.
Konstruktion wird entlastet
Standardfragen zu Ausführungen und Optionen beantwortet der Vertrieb selbst; die Konstruktion kümmert sich um echte Sonderfälle.
Passt zu Ihren Systemen
Wir setzen auf ERP, PDM, CAD-Exporten und Ihren Dokumenten auf. Ein neues Großsystem ist dafür nicht nötig.
Typische Anwendungsfälle
Wir starten mit dem Schritt, der bei Ihnen heute am meisten Zeit von Fachleuten bindet.
Technische Anfragen auswerten
KI liest Anfragen, Lastenhefte und Begleitunterlagen aus und erfasst Anforderungen, Mengen, Termine und offene Punkte strukturiert – inklusive Rückfragenliste.
Varianten und Optionen zuordnen
Aus den Anforderungen schlägt die KI passende Ausführungen und Optionen aus Ihrem Baukasten vor. Unzulässige Kombinationen fängt eine feste Regelprüfung ab, nicht die KI.
Kalkulation und Angebot vorbereiten
Positionen, Preise aus dem ERP und Texte werden zu einem Angebotsentwurf zusammengeführt – zum Prüfen, Anpassen und Freigeben.
Projekt- und Produktwissen auffindbar machen
Ein Assistent durchsucht frühere Angebote, technische Dokumentation und Ersatzteillisten und beantwortet Fragen mit Quellenangabe.
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Antworten auf Ihre Fragen
Brauchen wir dafür ein CPQ-System oder einen Produktkonfigurator?
Nicht unbedingt. Bei sehr variantenreichen Produkten mit festem Regelwerk kann ein Konfigurator sinnvoll sein. Viele Schritte – Anfragen auswerten, ähnliche Projekte finden, Entwürfe vorbereiten – lassen sich aber mit vorhandenen Systemen und KI entlasten. Wir helfen Ihnen einzuschätzen, was bei Ihnen der passende nächste Schritt ist.
Kann die KI die technische Machbarkeit prüfen?
Nein, das sollte sie nicht. KI kann Hinweise geben, etwa auf ähnliche frühere Ausführungen oder fehlende Angaben in der Anfrage. Ob eine Lösung technisch funktioniert und welche Kombinationen zulässig sind, entscheiden feste Regeln und Ihre Konstrukteure.
Was passiert mit unseren Zeichnungen und Kalkulationen?
Wir klären gemeinsam, welche Daten die KI überhaupt sehen muss, und wählen Werkzeuge, die zu Ihren Anforderungen an Datenschutz und Geheimhaltung passen. Konstruktionsdaten und Kalkulationen müssen dafür nicht in ein öffentliches KI-Werkzeug kopiert werden.
Wie fangen wir an?
Mit einem klar abgegrenzten Schritt, oft dem Auswerten eingehender Anfragen oder der Suche nach ähnlichen Projekten. Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns an, wie ein Angebot bei Ihnen heute entsteht, und testen den ersten Schritt danach als Prototyp mit Ihren echten Unterlagen.
Wie entsteht bei Ihnen ein Angebot für eine Variante?
Zeigen Sie uns im kostenlosen Erstgespräch Ihren heutigen Weg von der Anfrage bis zum Auftrag. Wir sagen Ihnen offen, wo KI hilft und wo feste Regeln oder bessere Stammdaten mehr bringen.
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