Digitalisierung – Ist es schon zu spät?

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Digitalisierung Unternehmensberatung

Digitalisierung – warum gerade jetzt?

Vernetzt in die Zukunft: Technologien wie Cloud Computing oder Internet 4.0 – das Internet of Things oder kurz IoT – werden die Wirtschaft und Ökosysteme von morgen gestalten. Doch was ist heute? Der digitale Wandel ist schon lange ein großes Thema und längst keine Zukunftsmusik mehr. Wer heute national oder international mithalten will, muss seine Geschäftsprozesse effizienter gestalten, was im Grunde nur noch durch den Einsatz neuer Technologien möglich ist. Die Etablierung eines gewissen digitalen Standards ist, global betrachtet, jedoch sehr unterschiedlich ausgeprägt, wie die Schweizer Hochschule IMD zeigt. Diese veröffentlicht jedes Jahr ein Ranking über die leistungsstärksten Ökonomien aus dem digitalen Sektor – mit ernüchternden Zahlen für Deutschland: Im letztjährigen Ranking 2019 schaffte es unser Bundesland gerade einmal auf Platz 17, während Asien und die USA zu den Spitzenreitern der Digitalisierung zählen (zum Report). 

Spätestens seit der Corona-Krise wurde vielen Unternehmen hierzulande klar, dass die digitale Transformation kein neumodischer Trend, sondern schlichtweg überlebenswichtig ist: Bundesweite Betriebsschließungen hatten zur Folge, dass kleine wie große Unternehmen innerhalb weniger Tage und Wochen auf digitale Alternativen umsteigen mussten: Home Office für den Bürobetrieb, Webshops für den stationären Einzelhandel, digitale Liefersysteme für Gastronomien. 

Doch unabhängig davon bleibt die Frage bestehen: Warum sollte man gerade jetzt auf digitalisierte Geschäftsmodelle wechseln? Welche Vorteile bringt die Digitalisierung – nicht nur in Krisenzeiten, sondern allgemein für die Gegenwart und Zukunft? 

Kosten sparen durch Prozessoptimierung

Datenverwaltung über Cloud-Server, Softwarelösungen für den Onlinehandel, automatisierte Prozesse im Logistikwesen – in Zeiten der Digitalisierung geht es vor allem darum, Abläufe zu vereinfachen, zu beschleunigen und zu verbessern. Zeitaufwändige Tätigkeiten oder langwierige Kommunikationswege werden durch effiziente Systeme ersetzt, um Ressourcen und Kosten einzusparen, die stattdessen für das Kerngeschäft genutzt werden können. Deshalb sollten Sie auch genau jetzt damit beginnen: Denn je eher Sie Ihr Geschäft optimieren und automatisieren, desto mehr Budget haben Sie für Ihr Wachstum zur Verfügung – beispielsweise für die Weiterentwicklung Ihrer Produkte oder umfangreiche Marketing-Kampagnen.  

Flexible Arbeitsbedingungen

Flexibel arbeiten von jedem beliebigen Ort aus wird immer beliebter und sollte, soweit möglich, in den Geschäftsabläufen berücksichtigt werden. Die Herausforderung für Unternehmer liegt hier im Umdenken von einer reinen Anwesenheitsorientierung hin zur Ergebnisorientierung. Home Office ist inzwischen für viele junge Arbeitssuchende ein wichtiges Kriterium beim Bewerbungsprozess. In der IT- und Versicherungsbranche sind Remote-Arbeiten schon relativ üblich, in vielen anderen Branchen aber noch nicht. Die Vernetzung im IoT wird diesen Schritt noch weiter unterstützen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem industriellen Umfeld, der Industrie 4.0. Stellen Sie sich beispielsweise vor, dass Maschinen selbständig Ersatzteile bestellen oder sich über das Web steuern lassen können. Für Mitarbeiter stellt dies nicht nur eine enorme Entlastung dar – sie werden dadurch auch flexibler in ihrer Zeiteinteilung. 

Digitalisierung und Automatisierung wird die Wertschöpfungsprozesse Ihres Unternehmens maßgeblich steigern. Warten Sie nicht zu lange damit: Der Einstieg wird umso schwerer, je fortgeschrittener die Technologien sind. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um Ihr Unternehmen für die Zukunft auszurüsten – mit den richtigen Softwaretools und einer ganzheitlichen Digitalisierungsstrategie.

Wettbewerbsvorteile schaffen

Sich von der Konkurrenz abheben und attraktiver sein als andere – wer will das nicht? Tatsächlich unterschätzen viele Betriebe, welchen Nutzen ihnen die Digitalisierung bringt. Wer sich auf dem Markt behaupten will, muss seinen Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern mehr bieten können und auch wissen, welche Trends sich die nächsten Jahre abzeichnen werden. Prozessoptimierungen sind bereits ein wichtiger Wettbewerbsvorteil, wenn es um Effizienz und Kostenstrukturen geht. Doch Digitalisierung heißt auch, potenzielle Kunden überall und jederzeit erreichen zu können.

Ein paar Beispiele:

Junge Generation

Über 80% der jüngeren Generationen tätigen ihre Einkäufe online – E-Commerce boomt, und das auch zukünftig. Wer also nicht nur mit einem attraktiven Onlineshop punkten, sondern auch noch mit schnelleren Lieferzeiten, günstigeren Preisen und besserer Qualität überzeugen kann, ist hier klar im Vorteil. 

Firmen und Betriebe

Dienstleister und Gastronomiebetriebe greifen verstärkt auf digitale Buchungssysteme zurück, damit Kunden auf der Website direkt einen Termin vereinbaren oder eine Reservierung tätigen können. 

Social Media

Social Media Marketing ist ein zentrales Thema bei der Kundenakquise. Unternehmen, die sich auf Facebook, Twitter oder Instagram präsentieren, schaffen Nähe zu ihren Kunden und wirken dadurch sympathischer und transparenter. In Zukunft wird Kundenakquise noch gezielter und individueller sein – Vertrieb 4.0 setzt hier völlig neue Maßstäbe.

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2021-01-24T05:45:43+00:00
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